ROTUNDE der Heiligen Katherina – Nationalkulturdenkmal
Das
wertvolle Kulturdenkmal wurde Mitte des 11.Jahrhunderts unter der
Herrschaft des böhmischen Fürsten Břetislav I. als wichtiger
Bestandteil der Grenzfestung an der Thaya errichtet. 1134 wurde es
vom damaligen Burgverwalter Konrad II. umgebaut. Damals entstand der
einzigartig überdachte Freskenzyklus, der die
Přemysliden-Herrscher darstellt.
Außer der
biblischen Motive der Heiligen Maria stellt die Wandmalerei auch
die Legende über Libuše (Stammesführerin des böhmischen Volkes) und
Přemysl Oráč (Přemysl der Pflüger, Stammesvater des böhmischen
Herrschaftsgeschlechts) dar.
Er wurde von Libuše zum Ehemann auserkoren. Sie schickte eine
Abordnung an ihn, die ihn beim Pflügen seiner Felder antraf. Von
dort begab er sich unverzüglich auf die Burg. Durch die Darstellung
der Legende wurde ganz eindeutig der monarchische Anspruch auf die
Herrschaft über Böhmen von Přemysliden zum Ausdruck gebracht. Die
Rotunde zählt zum Erbe der europäischen Kulturdenkmäler und steht
unter Denkmalschutz des tschechischen Staates. Jedoch ist sie den
Besuchern unter Sonderregelung und mit Rücksicht auf klimatische
Bedingungen zugänglich.



Rotunda sv. Kateřiny / Rotunde der Heiligen Katherina,
ul. Hradní, Znojmo,
Tel: +420 515 222 311, +420 515 282 211, Fax: +420 515 282 222
E-Mail: znojmuz@znojmuz.cz
Öffnungszeiten: April, Sa–So 9.00–17.00,



